KI-Speicherfunktionen im Chat: Erinnerungen verwalten und löschen

KI-Speicherfunktionen im Chat: Erinnerungen verwalten und löschen

Mehr Gedächtnis macht einen KI-Chat nicht automatisch besser. KI-Speicherfunktionen im Chat können Antworten passender machen, wenn gespeicherte Informationen stimmen und zur Unterhaltung passen. Veraltete oder widersprüchliche Erinnerungen können dagegen stören.

Du willst selbst bestimmen, was bleibt. Verständlich. Hier erfährst du, wie du gespeicherte Erinnerungen findest, änderst und löschst, warum das Löschen eines Chatverlaufs Erinnerungen nicht automatisch entfernt und wie du die Memory-Funktion ausschaltest.

Außerdem zeige ich dir, wo du die Einstellungen zur Datennutzung für das Modelltraining findest und wie du Chatverläufe archivierst oder löschst. Klar und ohne Umwege. So weißt du, was die Speicherfunktion tatsächlich verändert und welche Kontrolle du über deine Daten hast.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Prüfe gespeicherte Erinnerungen regelmäßig und entferne veraltete oder widersprüchliche Angaben.
  • Lösche Erinnerungen und Chatverläufe getrennt. Das Entfernen eines Chats löscht zugehörige Erinnerungen nicht automatisch.
  • Archiviere oder lösche alte Unterhaltungen, wenn du verhindern möchtest, dass sie neue Chats beeinflussen.
  • Sieh in den Einstellungen nach, ob du Memory und die Nutzung deiner Daten für das Modelltraining getrennt steuern kannst.
  • Gib keine sensiblen persönlichen oder vertraulichen Arbeitsdaten in einen KI-Chat ein. Anonymisiere deine Fragen stattdessen.

Chatverläufe löschen und Trainingseinstellungen prüfen

Dauerhaft gespeicherte persönliche Informationen können in späteren Antworten wieder auftauchen oder in einen Chat einfließen. Namen, Wohnorte und vertrauliche Arbeitsdetails verraten mehr, als deine Frage erfordert. Entferne deshalb persönliche Angaben, bevor du eine Nachricht sendest.

Eine Untersuchung des IMDEA Networks Institute testete neun große KI-Chatbots auf Datenweitergabe. Fünf der neun Anbieter teilten Chat-Permalinks mit Trackern. 33,3 Prozent teilten Zusammenfassungen einzelner Chats mit Werbepartnern. Die Untersuchung fand insgesamt 44 Tracking- oder Werbe-Drittanbieter, die Daten von KI-Anbietern erhielten. Das beschreibt die untersuchten Dienste, nicht automatisch jeden Chatbot.

Räume alte Gespräche gezielt auf. Öffne deinen Chatverlauf und prüfe, welche Unterhaltungen du noch brauchst. Archiviere Chats, die du behalten, aber nicht in der aktiven Liste sehen möchtest. Lösche Gespräche, deren Inhalte du nicht mehr aufbewahren willst. Archivieren und Löschen sind unterschiedliche Schritte: Ein archivierter Chat bleibt verfügbar.

Gehe beim Aufräumen in dieser Reihenfolge vor:

  1. Öffne den Verlauf und suche nach Chats mit persönlichen oder vertraulichen Angaben.
  2. Archiviere Unterhaltungen, die du später noch nachlesen möchtest.
  3. Lösche nicht mehr benötigte Gespräche über die Löschfunktion des jeweiligen Chats.
  4. Öffne anschließend die Speichereinstellungen und prüfe Erinnerungen separat.
  5. Suche in den Einstellungen nach der Option zur Nutzung deiner Daten für Modelltraining.

Der letzte Schritt zählt: Einen Chat zu löschen entfernt zugehörige Erinnerungen nicht automatisch. Verlauf, Memory und Trainingseinstellungen sind ebenfalls getrennte Bereiche. Prüfe deshalb jede Einstellung einzeln, statt dich auf eine einzige Löschaktion zu verlassen. Die Bezeichnungen und Menüs unterscheiden sich je nach Anwendung.

Suche in den Datenschutz- oder Datenkontrollen nach einer Einstellung zum Modelltraining. Wenn du die Möglichkeit hast, das Training auszuschalten, findest du sie dort. Prüfe, ob die Auswahl für neue Gespräche gilt oder auch bestehende Daten betrifft. Eine deaktivierte Trainingsoption löscht weder deinen Verlauf noch gespeicherte Erinnerungen automatisch.

Auch die Cookie-Auswahl reicht nicht immer als Schutz. Bei Ablehnung nicht notwendiger Cookies bleiben 80,8 Prozent der Drittanbieter-Tracker aktiv. Behandle deshalb jeden Chat als potenziell sensible Unterhaltung. Gib keine Klarnamen, Adressen, Telefonnummern, Gehaltsangaben, Kontodaten, Passwörter oder vertraulichen Arbeitsunterlagen ein.

Formuliere persönliche Fragen neutraler. Prüfe vor dem Senden, ob deine Nachricht Angaben enthält, die für die Antwort nicht nötig sind.

Erinnerungen anzeigen, ändern und löschen

Eine gespeicherte Erinnerung ist nicht dasselbe wie ein Chatverlauf. Sie kann Informationen für spätere Gespräche festhalten, etwa deine bevorzugte Antwortsprache. Prüfe deshalb nicht nur einzelne Unterhaltungen, sondern auch den separaten Erinnerungsbereich. Dort siehst du, welche Angaben künftig in Antworten einfließen können.

Öffne die Einstellungen deiner Chat-Anwendung und suche nach einem Bereich für Memory, Personalisierung oder gespeicherte Erinnerungen. Bezeichnung und Menüweg unterscheiden sich je nach Anwendung. In ChatGPT können die Einstellungen anders angeordnet sein als in anderen Diensten. Entscheidend ist der Bereich, der ausdrücklich gespeicherte Informationen aufführt, nicht bloß eine Liste deiner Chats.

Prüfe jede Erinnerung einzeln. Frage dich bei jedem Eintrag: Ist die Information noch richtig? Soll sie spätere Antworten tatsächlich beeinflussen? Eine Angabe wie „bevorzugt kurze Antworten“ kann nützlich bleiben. Ein einmaliger Wunsch für eine bestimmte Aufgabe dagegen meist nicht. Entferne auch unklare oder doppelte Angaben, damit das Chat-System keine widersprüchlichen Hinweise berücksichtigt.

Zum Ändern gibt es meist zwei Wege: Bearbeite den Eintrag direkt, wenn die Anwendung diese Möglichkeit bietet, oder lösche ihn und teile die richtige Information später erneut mit. Beispiel: Aus „Ich arbeite in München“ wird „Ich arbeite inzwischen in Köln“. Kontrolliere anschließend die angezeigte Erinnerung. So siehst du, ob die Änderung gespeichert wurde.

Beim Löschen kommt es auf den richtigen Bereich an. Ein gelöschter Chat entfernt die damit verbundene Erinnerung nicht automatisch. Lösche sie deshalb separat, wenn sie nicht weiterverwendet werden soll. Umgekehrt entfernt das Löschen einer Erinnerung nicht zwingend den ursprünglichen Chat. Prüfe beide Bereiche, wenn du beides bereinigen möchtest.

Nutze für eine sorgfältige Prüfung diese Schritte:

  1. Öffne die Einstellungen deiner Chat-Anwendung.
  2. Rufe die gespeicherten Erinnerungen auf und lies jeden Eintrag.
  3. Ändere veraltete Angaben oder entferne sie einzeln.
  4. Prüfe anschließend, ob die aktualisierte Liste stimmt.
  5. Suche bei Bedarf den ursprünglichen Chat und bearbeite ihn separat.

Anbieter wie OpenAI können ihre Menüs verändern. Orientiere dich deshalb an der Funktion statt an einem festen Klickpfad. Wenn du einen Eintrag nicht findest, suche in den Einstellungen nach Begriffen wie „Erinnerung“ oder „Memory“. So vermeidest du, versehentlich nur den Gesprächsverlauf zu löschen.

Prüfe deine Erinnerungen erneut, wenn sich wichtige Angaben ändern. Ein Umzug, ein neuer Arbeitsbereich oder eine andere Sprachpräferenz kann frühere Einträge unpassend machen. Auch nach einer größeren Änderung deiner Nutzung lohnt sich ein Blick in die Einstellungen. Gespeicherte Hinweise sollen dir helfen, nicht deine nächste Antwort in eine alte Richtung lenken.

Gedächtnissysteme und die Zukunft der KI

Ein KI-Chat erinnert sich nicht automatisch an alles. Bei jeder neuen Eingabe kann die Anwendung den bisherigen Gesprächsverlauf als Kontext an das Sprachmodell übermitteln. Dann beeinflussen frühere Nachrichten die aktuelle Antwort. Ohne diesen Kontext verarbeitet das Modell die Eingabe anders. Entscheidend ist, welche Informationen die Anwendung tatsächlich weitergibt.

Ein Sprachmodell lernt durch eine Unterhaltung nicht automatisch dazu. Wenn du ihm in einem Chat deine bevorzugte Schreibweise erklärst, wird diese Information dadurch nicht dauerhaft Teil des Modells. Sie kann aber im laufenden Gespräch berücksichtigt werden. Das ist Kontext, kein neues Training des Sprachmodells.

Auch zwischen einzelnen Chats gibt es Unterschiede. Viele Anwendungen halten Unterhaltungen getrennt. Ein Gespräch über eine Reise wird dann nicht automatisch in einem neuen Chat berücksichtigt. Andere Systeme können frühere Chats als Kontext heranziehen. Prüfe deshalb, ob eine Anwendung dauerhafte Erinnerungen, einen geteilten Verlauf oder nur den aktuellen Gesprächskontext nutzt.

Gedächtnis gilt in der Entwicklung deshalb als steuerbare Funktion. Für jede Eingabe kann der Entwickler einer KI-Anwendung gezielt Kontext zusammenstellen, etwa Dokumente, Code, Werkzeuge und passende Nachrichten aus dem Chatverlauf. So kann ein System bei einer Frage zu einem Dokument genau dieses Material laden, statt sämtliche Gespräche einzubeziehen.

Auch bei API-Diensten lässt sich der Ablauf gestalten. Für die Entwicklung von KI-Anwendungen bieten solche Dienste meist Endpunkte mit Sitzungen und Speicher sowie Varianten ohne diese Funktionen. Entwickler können damit einen Gesprächsverlauf fortführen oder jede Eingabe unabhängig behandeln. Welche Variante passt, hängt davon ab, ob die Anwendung Kontinuität braucht.

Einige Anwendungen bieten einen anonymen oder geheimen Chat. Dort bleibt der Kontext auf das aktuelle Gespräch begrenzt, und es wird nichts gespeichert. Das unterscheidet sich von einem Chat mit dauerhaftem Gedächtnis. Wähle die Funktion passend zur Aufgabe: Für fortlaufende Planung kann Kontext helfen. Für eine einzelne Frage genügt oft eine klare Eingabe.

Die Weiterentwicklung liegt nicht darin, jede Information zu behalten. Nützlich ist vielmehr, passende Informationen für die jeweilige Frage auszuwählen. Ein System, das für eine Reiseplanung frühere Reisedaten lädt, arbeitet anders als eines, das bei jeder Eingabe neu startet. Diese Auswahl entscheidet, ob ein KI-Gedächtnis Antworten zusammenhängender macht oder unnötige alte Details einmischt.

Ki speicherfunktionen chat

Memory in den Einstellungen deaktivieren

Memory auszuschalten bedeutet nicht automatisch, dass alle gespeicherten Informationen gelöscht werden. Die Einstellung steuert, ob ein Chat-System Erinnerungen für neue Gespräche nutzen oder speichern soll. Bereits vorhandene Einträge können separat bestehen bleiben. Prüfe deshalb die Memory-Steuerung und die gespeicherten Inhalte getrennt.

Der Menüweg hängt vom jeweiligen Dienst ab. Öffne ChatGPT, Gemini oder eine andere Chat-Anwendung und suche in den Einstellungen nach „Memory“, „Erinnerungen“ oder „Personalisierung“. Manche Dienste führen diese Auswahl unter Datenschutz oder Datenkontrollen. Entscheidend ist die Beschreibung: Sie sollte klarstellen, ob Erinnerungen gespeichert, verwendet oder beides werden.

Gehe in dieser Reihenfolge vor:

  1. Öffne die Einstellungen deines Kontos in der Chat-Anwendung.
  2. Suche nach Memory, Erinnerungen oder Personalisierung.
  3. Deaktiviere die Option, die Erinnerungen für künftige Gespräche nutzt.
  4. Öffne anschließend die Liste der gespeicherten Erinnerungen.
  5. Entferne dort Einträge, die nicht bestehen bleiben sollen.
  6. Starte einen neuen Chat und prüfe die Einstellungen erneut.

Ein letzter Kontrollschritt verhindert Missverständnisse. Ein Schalter kann die künftige Nutzung ändern, ohne ältere Einträge zu entfernen. Wenn du etwa die Erinnerung „Antworten bitte auf Deutsch“ löschst, betrifft das nur diesen Eintrag. Das Löschen allein schaltet eine aktive Memory-Funktion nicht zwingend aus. Kontrolliere beide Bereiche.

Beachte auch den Unterschied zwischen Memory und Chatverlauf. Eine Anwendung kann frühere Nachrichten als Kontext nutzen, selbst wenn eine separate Erinnerungsfunktion ausgeschaltet ist. Umgekehrt kann eine gespeicherte Präferenz bestehen bleiben, obwohl du den ursprünglichen Chat entfernst. Prüfe daher Verlauf, Memory und Datenkontrollen einzeln.

Bei Arbeitskonten können zusätzliche Einstellungen gelten. Kontoinhaber mit Enterprise-Konten können den Speicher ihrer Organisation jederzeit deaktivieren. Das betrifft die Organisationseinstellung, nicht automatisch deine persönlichen Chats in anderen Konten. Wenn du mehrere Anmeldungen nutzt, prüfe jede davon separat.

Auch die Nutzung deiner Daten für das Modelltraining wird separat gesteuert. Suche in ChatGPT, Gemini oder dem jeweiligen Dienst nach den Datenkontrollen und lies die Beschreibung, bevor du eine Einstellung änderst. Memory auszuschalten bedeutet nicht automatisch, dass das Training deaktiviert ist. Umgekehrt löscht eine Änderung der Trainingseinstellung weder gespeicherte Erinnerungen noch Chatverläufe.

Wenn du Memory ausgeschaltet lässt, gib die nötigen Informationen für neue Chats direkt im Gespräch an. Für eine einzelne Aufgabe kannst du zum Beispiel schreiben: „Antworte auf Deutsch und nutze eine knappe Liste.“ So erhält das System den gewünschten Kontext, ohne eine dauerhafte Präferenz vorauszusetzen. Prüfe später erneut, ob die Einstellung unverändert ist.

Verbesserungen am Speichersystem

Ein verbessertes Gedächtnis muss nicht den gesamten Chatverlauf speichern. Ein Chat-System kann wichtige Angaben in einem separaten Dokument ablegen und dieses bei einer neuen Unterhaltung als Kontext laden. So kann eine spätere Antwort an eine frühere Präferenz anknüpfen, ohne sämtliche alten Nachrichten einzubeziehen.

Bei KI-Chat-Speicherfunktionen in Deutschland und der EU zählen Zweck, Transparenz und Kontrolle über persönliche Angaben. Prüfe die Datenschutzhinweise: Welche Informationen werden gespeichert, wofür werden sie genutzt und wie kannst du sie entfernen? Gib persönliche oder vertrauliche Daten nur ein, wenn sie für deine Frage nötig sind.

Bessere Speicherfunktionen beruhen vor allem auf der Auswahl passender Erinnerungen. Eine gespeicherte Vorliebe wie „kurze Antworten“ kann bei mehreren Aufgaben helfen. Ein einmaliger Hinweis zu einem bestimmten Einkauf bringt später wenig. Werden beide Angaben gleich behandelt, kann eine alte Information neue Ergebnisse verschlechtern. Ein sinnvolles Gedächtnis trennt deshalb dauerhafte Vorlieben von vorübergehendem Gesprächskontext.

Auch die verfügbare Funktion kann je nach Konto unterschiedlich ausfallen. Kostenlose Nutzer erhalten eine vereinfachte Version der verbesserten Erinnerungsfunktion, die kurzfristige Kontinuität zwischen Gesprächen unterstützt. Plus- und Pro-Nutzer erhalten ein längerfristiges Verständnis des Nutzers. Das bedeutet nicht, dass jede Nachricht dauerhaft gespeichert werden muss.

Für dich zählt, welche Aufgabe du lösen willst. Bei wiederkehrenden Schreibaufgaben kann eine Stilpräferenz nützlich sein. Bei einer einmaligen Frage zu einer Reise reicht meist der Kontext dieses Chats. Eine gespeicherte frühere Reiseplanung kann sonst unpassende Ergebnisse erzeugen. Google oder der Name eines anderen Anbieters sagt allein noch nicht, welche Informationen eine konkrete Chat-Anwendung speichert. Lies die Funktionsbeschreibung im jeweiligen Konto.

Prüfe eine neue Speicherfunktion mit einer einfachen Folge:

So erkennst du den Unterschied zwischen hilfreicher Kontinuität und unnötigem Alt-Kontext. Achte besonders darauf, ob eine Funktion Informationen zwischen getrennten Gesprächen überträgt. Eine Änderung in einem Chat kann andere Unterhaltungen unberührt lassen. Prüfe die gespeicherten Einträge, bevor du dich auf ein neues Gedächtnis verlässt.

Wenn du für deine Gespräche einen anderen Ansatz suchst, entdecke einen privaten KI-Chat.

Um die Speicherfunktion zu beurteilen, frage dich bei konkreten Aufgaben: Welche frühere Angabe würde die nächste Unterhaltung tatsächlich verbessern? Ein Chat-System kann Informationen für spätere Gespräche in einem separaten Dokument speichern und dieses bei neuen Chats laden. Entscheidend ist die Auswahl: Eine knapp formulierte Vorliebe lässt sich leichter auf ihren Nutzen prüfen als eine lange Sammlung alter Gesprächsdetails. Überlege vor dem Speichern, ob eine Angabe für mehrere Unterhaltungen gelten soll oder nur für die aktuelle Frage. So verwechselst du vorübergehenden Kontext nicht mit einer dauerhaften Präferenz.

Auch deine Erwartungen sollten zum Bedarf passen. Free-Nutzer erhalten eine vereinfachte Version der verbesserten Erinnerungsfunktion für kurzfristige Kontinuität zwischen Gesprächen; Plus- und Pro-Nutzer erhalten ein längerfristiges Verständnis des Nutzers. Prüfe nicht nur, ob eine Erinnerung wieder auftaucht, sondern auch, ob sie zur neuen Aufgabe passt. Wenn eine frühere Angabe die Antwort in eine unerwünschte Richtung lenkt, ist sie möglicherweise zu allgemein oder nicht mehr relevant. Eine bewusste Auswahl macht Kontinuität nützlich, ohne jede frühere Unterhaltung zum Maßstab für die nächste zu machen.

Maya: Maya KI-Chat

Maya KI-Chat ermöglicht natürliche Unterhaltungen und hält den Gesprächsfaden. Wenn du einen Chat suchst, der sich auf den Austausch konzentriert, kannst du Maya ausprobieren. Die Gespräche bleiben privat und werden nicht an Dritte weitergegeben. Maya verwendet keine zufälligen Bot-Masken, sondern hat Aussehen, Stimme und Timing eigenständig entwickelt.

Du entscheidest, was du in ein Gespräch eingibst. Auch bei einem privaten Chat solltest du sensible Angaben wie Passwörter oder Kontodaten für dich behalten. So bleibt der Austausch klar, und du gibst nur Informationen preis, die für deine Frage nötig sind.

Wenn du Maya ausprobieren möchtest, besuche get-maya.ai.

Bestimme selbst, was ein Chat behalten soll

Mach aus deinen KI-Speicherfunktionen im Chat eine bewusste Entscheidung statt einer Standardeinstellung. Überlege vor jedem Gespräch: Braucht die nächste Unterhaltung diesen Kontext wirklich? Für ein einmaliges Thema reicht eine klare Frage. Bei wiederkehrenden Aufgaben kannst du gezielt festlegen, welche Vorlieben hilfreich bleiben sollen.

So findest du deinen eigenen Umgang mit digitalen Erinnerungen: Speichere nicht möglichst viel, sondern nur, was dir später tatsächlich nützt. Du kannst deine Einstellung jederzeit neu ausrichten, wenn sich deine Aufgaben oder Wünsche ändern. Die Kontrolle bleibt bei dir.

Wenn du Fragen hast oder einen persönlichen Austausch suchst, ist der Maya KI-Chat eine Möglichkeit. Kontaktiere Maya mit deinen Fragen. Geh deinen nächsten Chat mit klaren Vorstellungen an. Du entscheidest, was du teilst.

Häufige Fragen zu KI-Speicherfunktionen

Erhöht die Memory-Funktion die Chat-Qualität?

Ja, wenn gespeicherte Hinweise zu deiner aktuellen Aufgabe passen. Eine dauerhafte Vorliebe für kurze Antworten kann Rückfragen sparen. Bei einer neuen Aufgabe kann dieselbe Vorgabe jedoch unpassend sein. Gute Ergebnisse hängen deshalb nicht nur von Memory ab, sondern auch davon, ob die gespeicherten Angaben aktuell und relevant sind. Bei einer einmaligen Frage kannst du den gewünschten Stil direkt im Chat nennen.

Wie archiviere ich meine Chats und kann ich sie wieder nutzen?

Öffne den Chatverlauf und wähle beim gewünschten Gespräch die Archivierungsfunktion. Den archivierten Chat findest du meist über einen eigenen Archivbereich oder die Suche der Anwendung. Öffne ihn dort, um frühere Angaben nachzulesen. Ob du im selben Verlauf weiterschreiben kannst, hängt von der Anwendung ab. Archivieren blendet einen Chat aus, löscht aber nicht automatisch seine Inhalte.

Wie lange werden meine Chats und Anfragen gespeichert?

Eine einheitliche Speicherdauer für alle Chatdienste gibt es nicht. Sie hängt von den Regeln des Anbieters, deinen Kontoeinstellungen und deiner Nutzung ab. Prüfe in den Datenschutzhinweisen die Angaben zu Chatverläufen, gespeicherten Erinnerungen und gelöschten Inhalten. Achte auch darauf, ob beim Löschen nur der sichtbare Verlauf entfernt wird oder eine gesonderte Datenlöschung ausgelöst wird. Eine konkrete Frist gilt nur, wenn der Dienst sie nennt.

Was bedeutet KI-Speicherfunktion in einem Chat?

Eine KI-Speicherfunktion hält ausgewählte Informationen für spätere Antworten bereit. Das kann eine Vorliebe wie „bitte knapp antworten“ oder ein fortlaufendes Gesprächsthema sein. Die Anwendung kann solche Angaben beim Start eines neuen Chats als zusätzlichen Kontext laden. Das ist nicht dasselbe wie ein Sprachmodell, das während des Gesprächs dauerhaft neu trainiert wird. Welche Informationen gespeichert werden, hängt von der jeweiligen Anwendung ab.

Welche Chat-KIs speichern Gesprächsverläufe dauerhaft?

Das lässt sich nicht pauschal für alle Chat-KIs beantworten. Manche Anwendungen bieten einen Verlauf oder Erinnerungsfunktionen, andere beschränken den Kontext auf die aktuelle Unterhaltung. Prüfe in jeder Anwendung, ob Chatverlauf und dauerhafte Erinnerung getrennt gesteuert werden. Maya bietet den Maya KI-Chat; die Chats bleiben privat und werden nicht an Dritte weitergegeben. Daraus lässt sich keine konkrete Speicherdauer ableiten.

Wie lassen sich gespeicherte Erinnerungen und Chatverläufe löschen?

Öffne zuerst den Bereich für gespeicherte Erinnerungen und entferne die Einträge, die nicht weiterverwendet werden sollen. Lösche danach den zugehörigen Chat separat, wenn auch dessen Verlauf entfernt werden soll. Beispiel: Du löschst eine gespeicherte Schreibpräferenz und anschließend die Unterhaltung, in der du sie genannt hast. Kontrolliere zum Schluss beide Listen. So übersiehst du nicht, dass Erinnerung und Chatverlauf eigenständige Inhalte sein können.

Wie lange speichern KI-Chatdienste Unterhaltungen und Nutzerdaten?

Die Dauer kann je nach Dienst und Datenart variieren. Für gespeicherte Chats, Erinnerungen und Kontodaten müssen nicht dieselben Aufbewahrungsregeln gelten. Suche in den Datenschutzhinweisen nach Begriffen wie „Speicherdauer“, „Löschung“ und „Chatverlauf“. Prüfe außerdem, ob die Angaben für dein Konto oder eine bestimmte Chat-Einstellung gelten. So kannst du die Aufbewahrung von Unterhaltungen besser von der anderer Nutzerdaten unterscheiden.

Werden Chatdaten zum Training von KI-Modellen verwendet?

Das hängt vom jeweiligen Dienst und deinen Einstellungen ab. Öffne die Datenkontrollen und suche nach einer Option zur Verwendung von Inhalten für das Modelltraining. Lies nach, ob sie neue Chats, bereits gespeicherte Unterhaltungen oder beides betrifft. Eine ausgeschaltete Memory-Funktion beantwortet diese Frage nicht, denn Speichern und Training sind getrennte Vorgänge. Teile sensible Angaben nur, wenn sie für deine Anfrage wirklich nötig sind.